OTC-Handel

OTC steht für das englische Wort Over the Counter und kann übersetzt werden mit „über den Tresen“. Spricht man über den OTC-Handel, so meint man damit den Handel von Wertpapieren außerhalb der Börse. Dies hat die Bedeutung, dass Kauf und Verkauf von Wertpapieren nicht über die Börse vollzogen werden.

Unter dem Wort OTC-Handel versteht man die Abwicklung von Geschäften direkt mit der Gegenpartei, als aktien handels, orders, derivate, limit, 2016, market anleger informationenaußerhalb der Börse. Je nach Broker heißt es Direktgeschäft, Sekundenhandel oder aber OTC. Ein OTC-Handel kann bei folgenden Wertpapieren erfolgen:

– der OTC Handel funktioniert bei börsennotierten Papieren

– an der Börse nicht zugelassene Wertpapiere

– Finanzderivate, welche keine allgemeine Spezifikationen haben

OTC-Handel und seine Vorteile

Vorteile des OTC-Handels sind die Gebühren, welche man beim außerbörslichen Handel einspart. Denn es sind keine Gebühren an die Börse oder den Börsenmakler zu zahlen.
Weitere Vorteile sind, dass man effektiver auf fallende und steigende Kurse reagieren kann. Denn Aufträge werden direkt erteilt und nicht über Dritter ( Börse, Börsenmakler).
Ebenfalls kann das jeweilige Produkt auf den Kunden individuell geändert werden. Bei komplizierten Produkten werden dem Kunden interessante Margen durch Bid – Ask – Spread angeboten. Durch die gebotene Vielseitigkeit hat der Kunde die Gelegenheit schnell Produktinnovationen zu nutzen.

OTC-Handel und seine Nachteile

2016 kontakt artikel finanzen, limit broker, aktien bank

Die Nachteile des Handelns außerhalb der Wertpapierbörse liegen vor allem darin, dass man schlechte Kontrolle über seine Geschäfte hat. Es fehlen beim Handeln Referenzmärkte, welche man an der Börse hat. Nur selten können beim OTC-Handel Limit-Orders angegeben werden.
Beim diesem Handeln hat man ebenfalls nicht die Möglichkeit in das jeweilige Orderbuch Einsicht zu nehmen.

Drei Arten des Handelns

Die Börse wird sozusagen in drei Abteilungen aufgeteilt.

Dark Pool

Die erste Abteilung ist der Handel außerbörslich mit notierten Aktien. Werden Geschäfte mit Aktien zwischen zwei Konzernen „im Stillen“ abgewickelt, nennt man den Ort „Dark Pool“.

Vertrag auf Gegenseitigkeit

Die 2. Abteilung der Wertpapierbörse ist der Handel mit Finanzderivaten, ebenfalls außerbörslich. Finanzderivate sind Finanzinstrumente, welche ihren Wert einem Basispreis zugrunde legen, also ein Vertrag auf Gegenseitigkeit.

Handel mit nicht zugelassenen Papieren

Die dritte Abteilung der Wertpapierbörse ist der Handel mit Papieren die nicht an der Wertpapierbörse zugelassen sind. An der Wertpapierbörse wird der Handel nur mit bestimmten Aktien zugelassen.

Risiken

Das außerbörsliche Handeln birgt auch seine Risiken. Over the Counter frei übersetzt „über den Tresen“ bezeichnet den außerbörslichen Handel. Während innerhalb der Börsen standardisierte Produkte angeboten werden, ist die Auswahl an Produkten außerbörslich groß. Beispielsweise werden einige Zertifikate fast ausschließlich außerhalb der Börsen gehandelt.
Gebühren werden gespart und eine schnelle Abwicklung ist garantiert. Jedoch ist die Kontrolle über die  2016 artikel finanzen, fonds, limit, aktien, market bank fonds anlegerGeschäfte sehr schlecht, was hohe Risiken birgt.

Trotz Risiken und Nachteilen des außerbörslichen Handelns wächst dieses Geschäft beständig. Das Gesamtvolumen der gehandelten Derivate, welche außerbörslich gehandelt werden, wurde noch vor 6 Jahren auf ca. 450 Billionen US-Dollar geschätzt. Auch ein hoher Anstieg im Bereich der Zinskontrakte und Währungskontrakte ist zu beobachten.