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Schmuckdesign – Anfangsausstattung

Was wird benötigt, um Schmuck herzustellen, sprich welches Werkzeug und welches Schmuckzubehör lohnen sich in der Erstanschaffung? Auf welches Werkzeug kann ein Anfänger auch verzichten?

Die gute Nachricht: Es bedarf sehr wenig Werkzeug und Material, um wunderschöne Schmuckstücke nach eigenem Geschmack fertigen zu können. Ich werde Ihnen hier aus unserem Sortiment einiges vorstellen, Funktion und Anwendung erläutern. Am Schluß des Leitfadens finden Sie nochmal alle Werkzeuge und Basics des Schmuckzubehörs übersichtlich aufgezählt und entsprechend verlinkt, so dass Sie sich schnell und effektiv Ihr persönliches „Schmuck Starter Kit“ zusammenstellen können.

Wer einmalig beispielsweise eine Kette fertigen möchte, benötigt kein spezielles Werkzeug, sofern sich im Haushalt schon eine kleine Zange befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist der Erwerb einer oder sogar zwei Flachzangen ratsam. In erster Linie finden sie Verwendung, um damit Quetschperlen oder Crimps an einem Verschluß zu fixieren oder um damit Biegeringe zu öffnen und zu schließen. Biegeringe werden ja nicht aufgebogen, da sonst bei dem recht weichen Silber Bruchgefahr besteht, sondern vorsichtig gegenläufig aufgedrückt, daher sind zwei dieser feinen Zangen sehr hilfreich. Die im Schmuckbereich angebotenen Zangen haben  keine Rillen auf ihren Backen, um unschöne Abdrücke auf den Quetschperlen zu vermeiden.

Um das Auffädelmaterial zurecht zu schneiden, kann entweder eine einfache Haushaltsschere oder, bei häufigem Gebrauch von Stahlseide oder Schmuckdraht, ein Seitenschneider verwendet werden. Je dicker das Fädelmaterial ist, umso eher wird einen Seitenschneider benötigt, so braucht man ihn z.B., wenn man mit Memory Wire Armbänder anfertigen möchte. Zieht man Perlen nur auf Schnüre auf, so stellt ein Seitenschneider eine unnötige Ausgabe dar.

Für das Biegen von Ösen ist dagegen eine Rundzange unentbehrlich; Ösen braucht man vor allem zur Herstellung von Ohrringen oder bei der Fertigung von Halsketten und Armbänder. In unserer „Perlenwerkstatt“ finden Sie eine Anleitung zum Biegen von Ösen, hierzu ist ein klein wenig Übung erforderlich. Sollen z.B. Nietstifte bei der Fertigung von Ohrringen gebogen werden, so rate ich Anfängern hier dringend entweder günstige, versilberte Nietstifte aus Kupfer oder solche aus Silber zu verwenden, die deutlich weicher und damit einfacher zu biegen sind als solche aus Metall, die eher starr und widerspenstig und damit schwierig zu biegen sind.

Die spezielle Crimpzange faltet Crimps zweimal und hält sie damit klein und kompakt, vor allem, wenn man sie noch unter Kaschierperlen verstecken möchte, ist deren Anwendung empfehlenswert, aber schon eher etwas für die Schmuckprofis unter Ihnen. Ein Anfänger kann getrost auf sie verzichten.

Spezieller Schmuckkleber ist ein feine Sache, aber es kann in allen Fällen auf Sekundenkleber, Zwei-Komponetenkleber oder durchsichtigen Nagellack zurückgegriffen werden, so dass hier keine speziellen Anschaffungen notwendig sind.

Wer mit der schönen und kreativen Beschäftigung des Schmuckdesignes anfangen möchte, braucht ein Medium, auf welches die Perlen aufgefädelt werden können und an welches man leicht einen sicher schließenden Verschluss anbringen kann. Stahlseide oder Juwelierdraht ist hier das Mittel der Wahl. Es handelt sich dabei um Kunststoff ummantelten Draht, der einfach zu handeln ist und den es je nach verarbeiteter Litzenanzahl in unterschiedlich Qualität und verschiedenen Farbstellungen gibt. Das Prinzip um einen Verschluß anzubringen ist kinderleicht zu erlernen, unabhängig davon, welche Art von Verschluß gewählt wird. Eine Beschreibung der Technik finden Sie in unserer Perlenwerkstatt.

Bei den Verschlüssen kann unter Klassikern wie Karabinerhaken und Federringen gewählt werden, die allerdings meist sehr klein und daher ein wenig schwierig zu bedienen sind, dafür aber sicher halten. Ergänzt werden diese Formen von Magnetverschlüssen, Knebelverschlüssen und S-Haken. Bei uns finden Sie eine reichhaltige Auswahl, sowohl was Material, Formen als auch Farbe angeht.

Um den Verschluss anzubringen benötigen Sie in jedem Fall Quetschperlen oder Crimps, diese gibt es sowohl aus Sterlingsilber als auch aus Metall. Wenn man ehrlich ist, so stehen die günstigen Metall-Quetschperlen funktionell denen aus echtem Silber in nichts nach. Allerdings – sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihre Schmuckkreationen irgendwann zu verkaufen, so ist ein Prägestempel „925“ für Sterlingsilber, welcher sich bspw. auf unseren Silber-Karabinern befindet,  laut Gesetzgebung die Garantie dafür, dass ALLE verwendeten Metallperlen des Schmuckstückes auch aus 925-Sterlingsilber bestehen.  Gleiches gilt analog für Ohrschmuck, denn auch einige der Silberhaken sind gepunzt, so dass man Head Pins aus Silber verwenden sollte. Designen Sie Halsketten, Armbänder und Ohrringe nur für sich, so können Sie es natürlich halten, wie Sie möchten.

Sehr nützlich ist zudem noch ein Perlensortierbrett, das ist ein beflocktes Plastikteil mit Rillen, welches ermöglicht bspw. die Reihenfolge von Perlen innerhalb einer Kette versuchsweise anzuordnen, um deren Aussehen und Zusammenwirken zu beurteilen. Der Vorteil liegt auf der Hand, das Design kann schnell wieder verworfen und verändert werden ohne jedesmal die Perlen neu auffädeln zu müssen, außerdem hilft es abzuschätzen, wie lange die Kette gefädelt werden muss.

Hier nochmal eine Zusammenfassung, der Werkzeuge und des erforderlichen Schmuckzubehörs:

Flachzange  – Quetschen von Crimps und Öffnen / Schließen Biegeringen

Rundzange – Biegen von Ösen

Seitenschneider – Schneiden von Draht und Nietstiften

Juwelierdraht / Stahlseide – Medium zum Auffädeln

Perlensortierbrett

Quetschperlen / Crimps  – zum Anbringen von Verschlüssen

gängige Verschlüsse, wie Karabinerhaken, Federringe, Magnetverschluß, Knebel und S-Haken – bei manchen benötigen Sie noch Binderinge, an welchen der Karabiner oder Federring eingehakt werden kann

Nietstifte

Ohrhaken

 

 

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„Living Coral“ – die Farbe des Jahres 2019

Am Jahresende wird vom Pantone Farbinstitut, Anbieter von professionellen Farbstandards, eine Farbe bekannt gegeben, die für das kommende Jahr verschiedene Sparten der Inneneinrichtung, Herren- vor allem aber der Damenmode, Kosmetik, Produktdesign beeinflussen und daher natürlich auch in der Schmuckbranche Berücksichtigung finden wird. Die jeweilige
Bekanntgabe wird immer mit großem Interesse und einem entsprechendem Maß an Spannung in den jeweiligen Branchen erwartet.

Die Trendeinschätzung beruht auf den Beobachtungen des laufenden Jahres, wegweisend hierfür sind natürlich die Modeschauen in den großen Metropolen im Frühjahr und Herbst, aber auch andere visuellen Einflüsse in Kunst und Film sowie propagierten Lifestyles in Social Media Plattformen und Design finden Eingang in die Entscheidung des Farbinstituts.

Für 2019 fiel die Wahl auf Living Coral, die Farbe wird als „ein anregendes und lebensbejahendes Orange mit goldenem Unterton“ beschrieben und findet damit, wie so oft, sein Vorbild in den Schätzen der Natur. Pantone begründet

seine Wahl unter anderem auch mit der Assoziation von Korallenriffen als Lebensraum, welcher für deren Bewohner zugleich Schutz und Nahrung sowie Wärme bietet. Die warme, harmonische Farbe soll dafür sorgen, dass wir mit Optimismus, Elan und Freude den Anforderungen in Job und Alltag in einer sich rasch verändernden, im Fluss befindenden Umwelt meistern. 

Meeresschützer, wie z.B. Richard Vevers von The Ocean Agency, einem kreativen gemeinnützigen Verein, der sich dem Schutz der Ozean verschrieben hat, erhoffen sich durch die Wahl der Farbe sowohl eine höhere Wertschätzung des ozeanen Lebenraums als auch ein steigendes Bewußtsein für die weltweit rasch voranschreitende Zerstörung der Meeresriffe.

Wie kann nun die Umsetzung von „Living Coral“ beim Schmuckdesign, bei der Wahl der Schmuck-Accessoires aussehen?

Für das Schmuckdesign bietet sich wie immer an, die Farbe entweder wieder aufzunehmen oder durch geschickte Wahl ergänzender Farben Akzente oder Kontrapunkte zu setzen. Um die Farbe wieder aufzunehmen ist hier nichts besser geeignet als die von uns angebotene Schaumkoralle, die zweifelsohne die Farbe direkt widerspiegelt. Das Schöne ist ja, dass der warme rot-orange Ton jedem Hauttyp schmeichelt und daher gleichermaßen vom dunklen Herbsttyp als auch von einem zarten, blonden Frühlingstyp getragen werden kann.

Was natürlich immer geht, ist das Setzen von Akzenten mit den Nichtfarben Weiß und Schwarz, gerade in Kombination mit der Schaumkoralle bieten sich hierfür gut Lavaperlen oder schwarz gefärbte Achat– und Onyxperlen an. Neben den weißen Korallenperlen empfiehlt sich auch die Verwendung von Zuchtperlen, gerade die Mischung unterschiedlicher, fein abgestimmter Edelsteine, Perlen und Schmuckzubehör macht oft erst ein interessantes Schmuckdesign aus. 

Wer klassische Kombinationen im Schmuckdesign präferiert, ist gut beraten zu vergoldetem Silber beim Schmuckzubehör zu greifen, um Hingucker und Glanzpunkte zu erzeugen. Mit Goldfoil-Glasperlen und den großen, gold lackierten Holzperlen kann das typisch klassische Design zu einem modern-innovativen Ansatz aufgebrochen werden. Wem Schwarz-Weiß zu kontrastreich, zu hart für das warme „Living Coral“ ist, erzielt mit der Verwendung von warmen Naturtönen im Schmuckdesign sehr schöne Ergebnisse. Hierfür empfehlen wir wiederum gerne eingefärbte Zuchtperlen oder die wunderbaren Achatstränge im Ethnostil. Auch bei den Perlmuttsträngen finden sich warme Natürtöne wie Braun, Beige und Oliv, die eine wunderbare Ergänzung und Unterstützung für das lebendige Korallrot darstellen.

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Aktueller Schmucktrend: Das Freundschaftsarmband

Neu ist die Idee nicht, es gab sie schon einmal, die Freundschaftsarmbänder. Bestens geeignet, um den Status „best friends forever“ mit seiner damaligen Busenfreundin auch nach außen zu zelebrieren und darüber hinaus immer ein beliebtes kleines Mitbringsel – oder auch ganz ohne emotionale Überladung, einfach nur, weil sie lustig-bunt und cool auf gebräunter Haut vom Sommer kündeten. Deswegen werden die Bänder heute auch eher unter Boho-Style und Hippieschmuck geführt, was mir persönlich auch besser gefällt.

Meist konnte man die quietschbunten Bändchen aus Baumwollgarnen an mobilen Straßenständen, auf dem Flohmarkt oder am Urlaubsstrand kaufen oder sie wurden gleich selbst mit Hilfe von bunten Perlen in der ansonsten als spießig verpönten Makrameetechnik oder am Webrahmen hergestellt. Nachdem sie am Handgelenk erstmal verknotet waren, sollte man warten, bis die Bänder, strapaziert vom Leben, wieder von alleine abfielen, weil dies angeblich Glück bringen würde.

Nach den schweren Modularmbändern und Silikonarmbändern liegen nun die Freundschaftsarmbänder voll im Trend. Gemeint sind nun allerdings nicht nur die hübschen Stoffbändchen, sondern alle sehr dünnen, filigranen Armbänder, die nach dem weiteren Schmucktrend des „Layerings“, also dem Tragen mehrere Ketten und Armbänder gleichzeitig, einzeln oder eben auch im Rudel getragen werden können.

Aus unserem Sortiment bieten sich zur Herstellung dieser Armbänder ganz besonders die facettierten Glasrondelle und die facettierten Edelsteinperlen an, die nicht nur winzig sind, sondern durch den Schliff hübsch funkeln. Verwendung können auch Korallebuttons und feine Silberperlen finden. Als Verschluss eignen sich insbesondere Federringe, Karabinerhaken oder kleine Knebelverschlüsse, die wir gerade bei Armbändern besonders präferieren, da sie zum einem gut schließen, zum anderen aber auch ohne Hilfe schnell an- und ausgezogen werden können. Bei Federringen und Karabinern kann das schon ein ganz schönes Gefummel geben, aber auch diese Verschlüsse lassen sich gut alleine schließen, wenn man mit einem Klebestreifen den Bindering am Armgelenk fixiert, so dass dieser beim Versuch, den Verschluss einzuhaken, nicht ständig wegrutscht.

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Neu eingetroffen im Dezember

 

Neu eingetroffen sind bei uns weitere Stränge unterschiedlicher, facettierter, winziger Edelsteine, die sich zu sehr feinem, femininen Schmuck verarbeiten lassen und die daher perfekt für den Layering-Trend geeignet sind. Unter Layering oder auch Stacking von Fingerringen versteht man das mehrfache Tragen sehr dünner Ketten oder Ringe, Halsschmuck wird hierbei in unterschiedlichen Längen getragen. Besonders hübsch sieht es aus, wenn mehrere filigrane Ketten gemixt werden und keine dabei der anderen Halskette die Show stiehlt, um ein stimmiges Bild zu erzeugen. Dieser eher minimalistische Ansatz erzeugt dennoch viel Wirkung.

 

 

Unter den neu eingetroffenen Edelsteinsträngen befinden sich unter anderem Stränge mit Pyrit, Peridot, Turmalin, Amazonit, Granat, Aquamarin, Sonnenschein und Rauchquarz. Mit nur 2 mm Durchmesser sind die Perlen wirklich winzig, daher ist es umso verwunderlicher, wie hübsch die facettierten Flächen funkeln. Aufziehen lassen sie sich auf sehr dünnen Juwelierdraht oder Perlseide.

Außerdem haben wir auch neue facettierte Glasrondelle, die sich gut mit den neuen Steinperlen kombinieren lassen, da sie ebenfalls nur einen Durchmesser von 3 mm aufweisen. Hier haben Sie nun die Wahl zwischen 30 meist transparenten, aber auch einigen opaken Farbtönen. Die Perlen eignen sich gleichermaßen, um zarte Armbänder und Ketten zu fertigen als auch die klassische Funktion von Spacern zu erfüllen, d.h. den Raum zwischen größeren Perlen zu füllen. Da auch die Glasrondelle facettiert sind, blitzen sie sehr hübsch zwischen anderen Perlen hervor.

Noch nicht erhältlich, aber schon in den Startlöchern stehen Silberperlen, einige neue Splitterketten aus Edelstein, neue Perlenbücher sowie zahlreiche Mixe unserer beliebten Zuchtperlen. Die neuen Produkte werden in den nächsten Tag Stück um Stück im Shop auftauchen und wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken.

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Osterhasi? Nein – Nikolausi! 10% Rabatt am Nikolaustag

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

als etwas älteres Semester erinnere ich mich noch gut an die Adventszeit in der ersten und zweiten Grundschulklasse. Jeden Morgen entzündete unsere Lehrerin Fräulein Günther eine Kerze auf ihrem Pult und wir sangen Weihnachtslieder. Danach durfte abwechselnd ein Kind den Klassen-Adventskalender öffnen, in dem sich eine kleine, süße Überraschung befand. Begleitet wurde dies natürlich durch das Vorlesen der biblischen Weihnachtsgeschichte und dem Malen zahlreicher Bilder rund um die Geschichte Christi Geburt.

Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Plätzchen-Backen in der Schulküche, so im Nachhinein bewundere ich die Nerven der Lehrerin ungemein. Durch das intensive Zelebrieren der Adventszeit in der Schule und die Vorbereitungen zuhause wurde die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest wirklich zu etwas Besonderem: eine schöne, fröhliche, unbeschwerte Zeit voller kindlicher Vorfreude. Natürlich kam dabei auch dem Nikolaustag eine besondere Bedeutung bei. Verheißungsvoll sangen wir am Vortag:

Laßt uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
Bald ist Nik’lausabend da!

Heute erleben wir in unseren eigenen Kindern wieder die Freude dieser besonderen Zeit im Jahr.

Auch wir möchten Ihnen gerne eine kleine Freude zum Nikolaus bereiten und räumen auf jeden Einkauf 10% der Bestellsumme (exkl. Versandkosten) ein. Wir werden den Rabatt manuell nach Eingang Ihrer Bestellung abziehen und Ihnen eine um den Rabatt reduzierte Rechnung zusenden.

Eine schöne fröhliche Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr 1000art-Team

Klaus Weißenberg              Sabine Schrödl

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Kleine Kostbarkeiten – Welo Opale bei 1000art

Bei Opalen denkt man eigentlich zuerst an den australischen Edelstein, denn die äthiopische Varietät des Steins, der Welo-Opal,  ist noch nicht lange bekannt und wird auch erst seit 2011 kommerziell abgebaut und verwertet. Nur ca. 5% der gehandelten Opale stammen momentan aus Afrika. Obgleich der Abbau von ca. 10 kg im Jahre 2008 schon auf ein paar Tonnen 2011 anstieg, kann längst nicht alles geförderte Material auch zur Verwertung im Schmuckbereich genutzt werden. Der Name Welo-Opal begründet sich durch die Region in Äthiopien, an welcher die Steine gefunden und nun gefördert werden.

Dabei stellt er eine wunderbare Bereicherung unter den Schmucksteinen dar, denn er überzeugt durch seine funkelnde Reflexe, die durch seine Transluzenz hervorgerufen werden, d.h. der Stein ist lichtdurchlässig, aber nicht durchsichtig; fällt Licht auf ihn, so bricht es sich in wunderschöne, funkelnde Farbreflexe. Welo Opale sind oft recht hell, sie schimmern in gelb, orange, grün und blau. Werden die Steine bewegt, so entfacht sich ein wahres Farbfeuerwerk. Größere Steine, die sich als Schmuckstein für einen Ring oder Ohrringe anbieten, erzielen daher auch Spitzenpreise.

Entgegen anfangs gehegter Bedenken ist er nicht weniger widerstandsfähig als australische oder mexikanische Opale und kann daher als Schmuckstein Verwendung finden, wobei auch er wärmeempfindlich ist. Äthiopische Opale sind hydrophan, sie binden also Wasser an sich und verändern oft ihre Farbe und ihren Glanz, wenn sie Wasser ausgesetzt sind,  sie werden leuchtender, durchscheinender. Deshalb raten manche Mineralogen zur Aufbewahrung von Opalen und Opalschmuck unter Wasser, andere raten hiervon wieder ab, da sie stetig auftretende Spannungen befürchten, die das Austrocknen und „Wiederbeleben“ der Steine mit Wasser verursachen könnten. Bei den von uns angebotenen Rondellen beobachten wir keine negativen Auswirkungen, wenn diese bei normalem Gebrauch mit Wasser (also beim Händewaschen, Duschen) in Berührung kommen; im Gegenteil, es scheint sie farblich eher wieder aufzuladen.

Wir bieten Welo Opale als kleine Perlen in Rondellform an. Sie haben einen Durchmesser zwischen 3 und 5 mm. Es sind kleine Bruchstücke, die bei der Förderung gefunden werden, denn große Steine, die man zu mehrkarätigen Schmucksteinen verarbeiten kann sind sehr selten und entsprechend kostspielig. Nichtsdestotrotz stehen die kleinen Verwandten kaum nach, was Farbenspiel und Schimmern angeht – ihr spezielles Funkeln, das unvergleichliche Farbspiel mit dem eigenen Namen „Opaleszenz“  begeistert auch bei diesen kleinen Schönheiten.

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Cyber Week!

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

Cyber Week? Black Friday? Klar, wir sind auch dabei! Der Black Friday stammt aus den USA, er fällt auf den Freitag nach Thanksgiving, einem Brückentag, der von Amerikanern gerne zum Shoppen genutzt wird, auch um die zu Thanksgiving üblichen Geldgeschenke und Gutscheine einzulösen. Der Einzelhandel untersützt dies durch zahlreiche Rabattaktionen und Schnäppchen, so dass der Black Friday zu den umsatzstärksten Tagen in der Vorweihnachtszeit gehört.

Und immer mehr Geschäfte in Europa und Deutschland folgen diesem Trend. Der Onlinehandel hat den Black Friday auf die Cyber Week erweitert, in diesem Jahr findet diese von Montag, dem 19. November 2018 bis einschließlich 26. November statt. Nachdem uns zahlreiche Zuschriften bezüglich der Frage erreicht haben, ob wir denn auch wir an der Cyber Week und dem Black Friday teilnehmen und in der kommenden Woche besondere Rabatte einräumen werden – ja, tun wir.

Allerdings werden wir nicht mit wechselnden Angeboten und Schnäppchen vertreten sein, sondern wir räumen in der Cyber Week einen pauschalen Rabatt von 10 % auf den Warenwert Ihres Einkaufs ein, ab einem Warenwert von 200 Euro wird der Rabatt 15 % betragen, die Versandkosten bleiben davon unberührt.

Wie auch in den Wochen unseres „Vorfreuderabatts“ werden wir den Rabatt manuell nach Eingang Ihrer Bestellung abziehen und Ihnen eine um den Rabatt reduzierte Rechnung zusenden. Zudem gibt es zu jeder Bestellung eine kleine Goodie-Bag mit einer Warenprobe rund um Ihr Hobby.

Viel Spaß bei „Black 1000art“ 😉 !

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DIY: Inspiration Aventurin-Achat Kette

Mein Herz schlägt ganz besonders für die mattierten Edelsteinstränge, sie bestechen durch ihren „unterkühlten“ Charme und wirken sehr edel, elegant und feminin. Wir haben unser Sortiment neuerdings um hellgrüne, mattierte Aventurinquarzstränge Aventurin Strang 1000arterweitert, die wir in unterschiedlichen Durchmessern anbieten.

Mir gefallen die Edelsteinperlen so gut, dass ich sie gerne verarbeiten wollte, um zu sehen, mit was sie sich besonders gut kombinieren lassen. Ich habe mich für glatte, glänzend schwarze Achatperlen im gleichen Durchmesser sowie weisse Zuchtperlen in Buttonsform entschieden.

Größeres Kopfzerbrechen bereitete mir dann jedoch die Frage, wie die Perlen angeordnet sein und welche Farbe bzw. welche Edelsteine überwiegen sollten. Außerdem wollte ich als Eyecatcher eine Silberperle. Dass es sich um vergoldete Silberperlen handeln sollte, war schnell klar, doch bei der Form habe ich mich beim Fädeln von einem flachen Coin hin zu einer „Schnecke“ nochmals schnell umentschieden, da ich den Coin  zu groß fand.

Um das endgültige Design festzulegen, habe ich verschiedene Anordnungen auf dem Bead Board ausprobiert; letztlich überwiegen nun bei der fertigen Kette eindeutig die matten Aventurinkugeln, das Grün dominiert also.  Die schwarzen Achatperlen werden nochmals besonders in Szene gesetzt, weil ich nur bei ihnen zusätzlich kleine vergoldete Silberspacer eingefügt habe.

 

 

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Unser Hunderudel – update

Hunderudel

Es freut uns, dass wir so viele Tierfreunde unter unseren Kunden haben.

Wir werden immer wieder angeschrieben und gefragt, wer nun alles zu unserem kleinen Hunderudel gehört. Also, dann geht es los: Auf dem Bild links außen sitzt Aristo. Er ist ein sechs Jahre alter Eurasierrüde. Die Rasse ist sehr urwüchsig und zählt mit zu den nordischen Rassen.Aristo_DSC_4822Auf der Straße werden wir oft auf ihn angesprochen, meist wegen seiner blauen Zunge, das Erbe des Chow Chows in der Rasse. Unser Aristo ist ein sehr gelassener, absolut souveräner Rüde. Er ruht in sich selber und signalisiert seinen Damen unmerklich, wenn sie ihm zuviel Radau veranstalten. Obwohl er mit 60 cm stattlich daherkommt, ist er doch ein echtes Mogelpaket – er wiegt nur 26 kg. Aber sein Fell und die Mähne sowie die breite Schnauze lassen ihn recht imposant erscheinen und wohl auf andere Rüden auch bedrohlich wirken. Doch das täuscht, er besitzt ein Herz aus Gold, kümmert sich recht wenig um andere Hunde und liebt es, gestreichelt und gekrault zu werden. Er ist definitiv ein Kuschelwolf, der es an Geschwindigkeit durchaus mit den Borderdamen und leider auch den Hasen auf dem Feld aufnehmen kann. Allerdings durchstreift er meist lieber in aller Gemütsruhe die Wiesen, um in jedes einzelne Mausloch hineinzupusten – es könnte ja doch mal eine rauskommen.

In der Mitte sitzt unser jüngsten Mitglied, Grace, sie wurde erst Anfang März diesen Jahres geboren. Wie auch Liz, außen rechts, ist sie eine Border Collie Hündin.Grace_DSC_4832
Grace ist ein richtig kleiner Sonnenschein, immer lustig, immer vergnügt; voller Lebensfreude macht sie sich daran, die Welt zu erkunden. Wir sind sehr froh, dass wir sie so problemlos bei uns integrieren konnten und freuen uns jeden Tag an ihr. Sie ist selbstbewußt ohne dabei größenwahnsinnig zu sein und behauptet sich problemlos gegen Aristo und Liz. Wir sind davon überzeugt, dass sie ihren Platz im Rudel finden wird. Noch darf sie ganz Hundekind sein, erst wenn sie älter wird, kommt neben den alltäglichen Spielereien die Ausbildung zum Begleit- und Sporthund dazu. Wir lassen es hier lieber gemächlich angehen. Der Spaß und die Freude am gemeinsamen Tun, am Zusammenwachsen des Hunde-Mensch-Teams stehen ganz im Vordergrund.

Liz dagegen ist ein wahres Quecksilber; was sie macht, das macht sie immer 150%ig. Sie ist zwar eine recht kleine Vertreterin ihrer Rasse, wir nennen sie gerne unseren „Bonsai-Border“, aber sie ist unheimlich schnell – ein kleiner Flitzeborder. Liz_DSC_4928Liz liebt es schnell über die Wiesen zu rennen, mit Highspeed einen Agility-Parcours zu meistern, einen Frisbee aus der Luft zu fangen oder ausgiebig schwimmen zu gehen. Daheim ist sie aber sehr anschmiegsam und verschmust. Zwar entstammt sie einer Showlinie, doch irgendwie ist diese Tatsache an ihr vorbeigegangen. Sie kann es mit ihrem Arbeitswillen und Esprit mit Border Collies aus Arbeitslinien durchaus aufnehmen.  Entgegen aller Vorurteile gegenüber Border Collies ist sie keineswegs durchgeknallt, sondern ein sehr ruhiges, angenehmes Familienmitglied, das man leicht erziehen und steuern kann. Manchmal fragen wir uns aber doch, ob sie statt des legandären will-to-please des Hütehundes nicht doch eine Portion „will to be fies“ abbekommen hat….  Sie ist, man muss es sich schon eingestehen können, durchaus unsere „Prinzessin“.

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Mit ihrer charmanten Borderart hat sie sich schnell in unseren Herzen einen ganz besonderen Platz erobert, so manche Kapriolen sehen wir ihr gutmütig nach.  Ihre Fellfarbe nennt man ee-red und ist nicht mehr ganz so selten, wenn auch bei weitem nicht so häufig anzutreffen wie die klassisch schwarz-weissen Rassevertreter. Die Maus ist angekört und wenn alles gutgeht, so freuen wir uns nächstes Jahr auf einen ersten Wurf von ihr.

Beschäftigt wird die Rasselband neben den üblichen Auslastungen mit Spaziergängen und kleinen Such- und Kopfspielen vor allem mit Agility.

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DIY Kette mit Buddhakopf und Quaste

Bei dem vorliegenden Schmuckstück habe ich mich für den dunkelbraunen Buddha entschieden, da er sehr hübsch mit dem vergoldeten Schmuckzubehör harmoniert.

Neben dem Buddhakopf aus geschnitztem Speckstein nebst zugehöriger Perle kamen eine vergoldete Silberquaste und zwei gebogene, vergoldete Silberscheiben, ein geschlossener Bindering sowie ein vergoldeter Nietstift zur Anwendung.

 

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Als ersten Schritt habe ich den „Kopf“ des Nietstiftes mit dem Seitenschneider abgeknipst, da an beide Enden eine Öse gebogen wird. Mit der Rundzange wurde eine kleine Öse gebogen und darin der Bindering befestigt. Bei diesem Schritt ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass die Öse gut zu gebogen wurde, damit der Bindering nicht mehr herausrutschen kann.

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Dann wurde der Nietstift mit dem Kopf, den Spacern und der runden Specksteinperle bestückt. Da die Quaste an einem geschlossenen Ring hängt, wurde sie in die nun zu biegende Öse integriert. Dazu fädelt man die Quaste mit auf und verschließt die Öse zwischen der Specksteinperle und dem Ring der Quaste, so dass die Quaste automatisch fest und sicher in die neu gebogene Öse rutscht.

 

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Ich habe mich entschlossen, den entstandenen Anhänger an weiche und schimmernde Habotai Seidenbänder zu hängen, die Bänder nehmen die Farben des Anhängers wieder auf. Ebenso gut sieht er aber auch an Lederbändern aus.

 

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